Unsere Teilnahme an der Fachtagung der Europaschulen in Soltau 2026 Tag 1

Der erste Tag der diesjährigen Fachtagung der Europaschulen in Niedersachsen in Soltau stand ganz im Zeichen des Austauschs, neuer Impulse für die Europabildung und der Vernetzung zwischen den Schulen. Für unsere Schule nahm die Teamleitung Internationalisierung, bestehend aus Rafael Meyer, Timo März und Lisa Böhle, an der Veranstaltung teil.

Den Auftakt der Tagung bildete die Begrüßung durch Petra Hoppenstedt, Vorsitzende des Vereins Europaschulen e. V. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung der Europaschulen für die Förderung eines europäischen Bewusstseins bei jungen Menschen und hob hervor, wie wichtig der Austausch zwischen den Schulen für die Weiterentwicklung der Europabildung ist.

Anschließend folgte ein Grußwort sowie ein inhaltliches Vorwort von Tanja Störmer-Mautz und Gerte Ley aus dem Referat 21 für europäische und internationale Angelegenheiten. Dabei lag der Fokus besonders auf der Rolle der Europabildung in der Schule. Sie unterstrichen, dass europäische Themen heute mehr denn je fester Bestandteil schulischer Bildung sein müssen, um Schülerinnen und Schüler auf ein Leben in einem gemeinsamen Europa vorzubereiten.

Ein besonderer Programmpunkt des Vormittags war der Fachvortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Gabriela Fellmann, ehemalige Schulleiterin einer Europaschule und Vertreterin des Kultusministeriums. Unter dem Titel „Mit Schüleraustauschen Europakompetenz fördern“ zeigte sie eindrucksvoll auf, welche nachhaltigen Wirkungen internationale Begegnungen für junge Menschen haben können. Neben organisatorischen Fragen ging es vor allem um die pädagogische Bedeutung von Austauschprogrammen: Sie fördern interkulturelle Kompetenzen, stärken Sprachkenntnisse und ermöglichen persönliche Erfahrungen mit Europa über den Unterricht hinaus.

Am Nachmittag standen verschiedene Workshops zur Auswahl. Unser Team nahm an zwei besonders spannenden Angeboten teil.

Im Workshop „Women in T.I.M.E.“ wurden Initiativen vorgestellt, die junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern sollen. Dabei wurden erfolgreiche Projekte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit für Schulen präsentiert.

Der zweite Workshop bot eine Vorstellung der Arbeit und Angebote der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel. Hier erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die europapolitische Arbeit vor Ort sowie in Programme und Unterstützungsmöglichkeiten für Schulen, die europäische Projekte oder internationale Kooperationen ausbauen möchten.

Außerdem wurde sich in einem weiteren Workshop informiert, wie man einen europäischen Sprachentag oder das Thema Vielfalt durch Sprache in unserer Schule planen und durchführen kann.

Neben den inhaltlichen Impulsen spielte auch das Netzwerken eine große Rolle. Durch die inzwischen regelmäßige Teilnahme an der Fachtagung trafen wir viele bekannte Gesichter wieder. Besonders erfreulich war der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den Berufsschulen in Hameln, Soltau, Oldenburg und Hannover.

Der erste Tag der Fachtagung zeigte einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit der Europaschulen ist. Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Ideen und gestärkten Kontakten blicken wir gespannt auf die weiteren Programmpunkte der Tagung.