Auch in diesem Jahr geht es wieder für eine kleine Delegation nach Japan bestehend aus den Auszubildenden Aileen Geist, Bäckereifachverkäuferin, Jan Lasalle und Marius Klamt, Tischlereigesellen und der Teamleitung Internationalisierung Lisa Böhle und Timo März.

Unsere Reise begann von Hannover mit einem Flug nach Wien. Danach ging es mit einem langen, aber aufregenden 12-Stunden-Flug von Wien nach Tokio weiter. Schon beim Abflug war die Vorfreude riesig schließlich stand uns nicht nur eine spannende Reise bevor, sondern auch ein besonderes Projekt.

Nach der Landung in Tokio ging es direkt weiter mit einem der bekanntesten Verkehrsmittel Japans: dem Shinkansen. Die Fahrt war beeindruckend, schnell, leise und unglaublich pünktlich. Während draußen die Landschaft vorbeiflog, konnten wir die ersten Eindrücke des Landes auf uns wirken lassen.

In Sendai angekommen, wurden wir herzlich von unserer Übersetzerin Risa-san empfangen. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel: dem Zimmereibetrieb Kenchikokubou Zero, in dem unsere beiden Azubis Jan und Marius ihr dreiwöchiges Praktikum absolvieren werden. Der Betrieb legt großen Wert auf nachhaltige Bauweise, eine spannende Gelegenheit, neue Techniken und Perspektiven kennenzulernen.

Nachdem wir die beiden dort abgeliefert hatten, stand für uns die erste kulturelle Eingewöhnung auf dem Programm. Beim gemeinsamen Abendessen in Sendai konnten wir nicht nur die japanische Küche kennenlernen, sondern auch erste Eindrücke vom Alltag vor Ort sammeln.

Am nächsten Tag ging es direkt praktisch weiter: Zugfahren lernen, Geld abheben und sogar Taxi fahren standen auf dem Plan. Dinge, die in Deutschland selbstverständlich sind, funktionieren hier oft ganz anders und genau das machte es so interessant. Schritt für Schritt tasteten wir uns an den japanischen Alltag heran und gewannen dabei immer mehr Sicherheit.

Die ersten Tage waren voller neuer Eindrücke, kleiner Herausforderungen und spannender Erfahrungen und wir sind gespannt, was uns in den kommenden Tagen noch alles erwartet.