Im Unterricht arbeiteten wir an einem Projekt, dessen Schwerpunkt vor allem auf der Entwicklung einer Keksverpackung lag. Das Ziel bestand darin, unser kreatives Design mit theoretischen Methoden wie die morphologische Matrix, Marketinganalysen und Mindmaps sowie der Bewertung verschiedener Designkonzepte zu verbinden. Dabei arbeiteten wir digital und erstellten mithilfe professioneller Design-Software wie Adobe InDesign und Adobe Illustrator eine endgültige Verpackungsgestaltung. Diese Werkzeuge, die wir im Laufe des Unterrichts erlernt hatten, halfen uns dabei, ein Endprodukt zu schaffen.
Mindmap zur Ideenentwicklung: In diesem Teil des Unterrichts nutzten wir Mindmaps, um unsere Ideen zu entwickeln und zu strukturieren. Dies ermöglichte uns ein freies Brainstorming und die Verknüpfung verschiedener Projektaspekte wie Branding, Designelemente, Produktideen und Zielgruppe. Diese visuelle Struktur half uns, besser organisiert zu bleiben und gleichzeitig die Kreativität zu fördern, bevor wir die endgültige Ausrichtung des Produkts festlegten.
Wir nutzten die morphologische Matrix, um verschiedene Verpackungsideen zu vergleichen. Zu den Kriterien gehörten visuelles Design, Funktion, Form, Farbe, Bildelemente und italienische Elemente. Dies half uns, jedes Konzept strukturiert und objektiv zu bewerten. Anstatt uns nur von persönlichen Vorlieben leiten zu lassen, konnten wir unsere Entscheidung anhand klarer Kategorien begründen.
Marketingaspekte: Das Marketing spielte in unserem Projekt eine wichtige Rolle. Im Laufe des Unterrichts haben wir gelernt, dass Verpackungen nicht nur dem Schutz des Produkts dienen, sondern auch als wichtiges Marketinginstrument eingesetzt werden. Elemente wie Farbe, Typografie, Materialien und Layout beeinflussen die Wahrnehmung des Produkts durch die Kunden. Wir haben zudem unsere Zielgruppe analysiert und unsere Entwürfe an deren Erwartungen angepasst, um die Verpackung ansprechender zu gestalten. Außerdem lernten wir verschiedene Marketingmethoden kennen, die eingesetzt wurden, um die Wirkung der Verpackung zu steigern. Dazu gehörten Farben, Verkaufsreize im Laden, Slogans sowie die AIDA- und die PPPP-Formel.
Die Design-Arbeit: In diesem Prozess und bei dem, was wir in diesen Lektionen im Wesentlichen gelernt haben, ging es vor allem darum, wie wir unsere Ideen in eine konkrete Verpackung umsetzen und in professioneller Design-Software wie Adobe InDesign und Adobe Illustrator gestalten konnten. Wir mussten sicherstellen, dass wir die Größe der Verpackung in diesen Programmen richtig berechnen, dass die Bildelemente gut passen und die Verpackung insgesamt für unsere Zielgruppe ästhetisch ansprechend gestaltet ist. Wir ließen auch unsere Testverpackungen ausdrucken und bewerten, um zu sehen, was verbessert werden konnte, bevor wir zu unserem endgültigen Design übergingen. Insgesamt erstellten wir 9 verschiedene Verpackungen, da wir italienische, englische und deutsche Versionen (Text) sowie 3 verschiedene Größen – klein, mittel und groß – benötigten.Im Rahmen der Gesamtanalyse der Verpackung mussten wir verschiedene Verpackungskonzepte prüfen und mehrere Entwürfe durchgehen, um festzustellen, welche den Kriterien am besten entsprachen. Wir mussten unsere Entscheidungen bewerten und begründen, warum manche Dinge nicht so gut funktionierten und welche kleinen Änderungen vorgenommen werden sollten – dies konnte die nicht passende Typografie der Verpackung sein oder die Farben und die allgemeine Anordnung der Bildelemente und des Layouts. Während dieses Prozesses lernten wir, dass effektive Verpackungsdesigns ein Gleichgewicht zwischen Kreativität und Praktikabilität erfordern. Durch die Bewertung jedes Konzepts konnten wir unsere Ideen verfeinern und uns auf ein besseres Design zubewegen.
Reflexion: Gegen Ende unserer Arbeit mussten wir unsere Verpackung reflektieren und erklären, warum wir uns für das jeweilige Design entschieden hatten, welche Zielgruppe wir im Blick hatten, und außerdem eine Käuferpersönlichkeit erstellen, um zu sehen, welche Art von Person das Produkt kaufen würde, sowie Grundlagen zu Farben, Text und Bildelementen darlegen. Jeder Teil der Reflexion musste sorgfältig durchdacht werden, wobei wir unsere eigenen Meinungen, unser praktisches Wissen und unsere Argumentation einbrachten, welche kleinen Dinge geändert wurden und warum.
Angelique & Cristina (BFSdual M1)







