Nachdem unser gestriger Arbeitstag etwas früher als geplant, durch ein Erdbeben der Stärke von ca. 7 und einer darauffolgenden Tsunamiwarnung enden musste, begann unser heutiger Arbeitstag wie folgt.


Unser heutiger Tag begann früh: Bereits um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Lager der Firma Zero. Die etwa 30-minütige Fahrt führte uns durch die bereits gut gefüllt Stadt Sendai und ländliche die Morgenlandschaft – ein perfekter Start in den Tag.
Bis 8 Uhr standen zunächst kleinere Vorbereitungen an, bevor es dann offiziell losging. Punkt 8 Uhr nahmen wir am täglichen Morgenmeeting teil, das in Form eines Video-Calls abgehalten wurde. Dabei ging es nicht nur um die Planung des Tagesablaufs, sondern auch um einen respektvollen Austausch mit der Gegenseite – ein fester Bestandteil der Arbeitskultur bei Zero.
Im Anschluss machten wir uns an die Arbeit:
Wir strichen Zypressenbretter mit einer Eisenoxid-Lösung. Diese Aufgabe erforderte einiges an Geduld, da die Bretter besonders lang waren und sorgfältig behandelt werden mussten. Unser japanischer Betreuer Toychi erklärte uns, dass diese spezielle Lösung dazu dient, das Holz vor UV-Strahlung zu schützen – eine traditionelle und zugleich effektive Methode.

In der Mittagspause nutzten wir die Zeit, um die ländliche Umgebung rund um das Lager zu erkunden. Die Natur hier ist ruhig, weitläufig und einfach beeindruckend – ein schöner Kontrast zur konzentrierten Arbeit am Vormittag.


Zur Stärkung durften natürlich auch Rahmen-Nudeln nicht fehlen – ein absolutes Muss und genau das Richtige nach einem arbeitsreichen Vormittag.
Bevor wir den Tag beendeten, stand noch eine letzte praktische Aufgabe an: ein wenig Brennholz hacken. Ein körperlicher Abschluss, der den Tag abrundete und uns nochmal richtig ins Tun brachte.Alles in allem war es ein abwechslungsreicher Tag, der uns nicht nur körperlich gefordert hat, aber uns trotzdem einen tieferen Einblick in die japanische Arbeitsweise und Lebensart gegeben hat


