Heute habe ich ganz gut gestartet. Meine erste Aufgabe war es, einen Wagen voller Tee, Kaffeepulver, Kaffee und Säfte aus der Bäckerei mit dem Aufzug nach unten in die Bar transportieren gewesen ist. Kurz nach meiner Rückkehr habe ich auch schon mit der Zubereitung eines japanischen Milchbrots begonnen. Zuerst haben wir die Menge um das 1,5-Fache angepasst, weil wir das Milchbrot heute zweimal gebraucht haben.
Danach habe ich angefangen, Wasser in einem Topf zu geben, weil laut Rezept der erste Schritt das Kochen von Wasser gewesen war. Während des Kochprozesses habe ich 1,5 dl (150 ml) Milch in eine Schüssel gegeben, um sie anschließend in der Mikrowelle auf 42 Grad zu erwärmen. Die Milch habe ich anschließend zusammen mit dem Wasser und etwas Mehl weitergekocht.



Daraufhin habe ich die gekochte Milch in Frischhaltefolie eingewickelt und für 15 Minuten ruhen gelassen. Das Besondere an dem Teig ist, dass während dieser 15 Minuten Geräusche aus dem Teig zu hören sind – genau wie beim Öffnen einer Flasche Sprudelwasser (Man müsste aber näher ran an dem Teig). Danach ging es auch schon gründlicher mit dem Teig weiter. Für den Teig kamen die Milch sowie später auch Zucker, Salz und Eier hinzu. Später habe ich den Teig geknetet und ihn für eine Stunde ruhen gelassen. Danach war es an der Zeit, den Teig in acht gleich große Stücke zu schneiden und zu rollen. Zum Schluss habe ich ihn gefaltet, nochmals gerollt und dementsprechend geformt. Anschließend wurde Ölspray auf die Blechen gesprüht, den Teig darauf gelegt und in den Ofen geschoben.
Während das Brot im Ofen gebacken hat, habe ich Reinigungsarbeiten an meinem Arbeitsplatz durchgeführt. Danach durfte ich schon Mittagessen. In der Schukantine gab es zum Mittagessen Karotten- oder Süßkartoffelbällchen mit gekochte Kartoffeln. Aufgrund des Geschmacks könnte man denken, dass diese Bällchen mit beide Gemüsearten zubereitet worden sind.







Nach dem Mittagessen habe ich mich an den Computer gesetzt, denn ich musste das Menü des Restaurants planen. Dieses soll hoffentlich in den nächsten zwei Tagen auf der Speisekarte fürs Mittagessen stehen und dementsprechend auf dem Buffet angeboten werden. Der Küchenchef hat sich deutsche Küche gewünscht. Also musste ich mir ein paar typisch deutsche Gerichte von der Vorspeise bis zum Nachtisch einfallen lassen. Auf meiner Liste standen unter anderem der Wiener Schnitzel, Bratwurst mit Sauerkraut, Käsespätzle und vieles mehr.
Ich musste von insgesamt dreizehn Gerichten Informationen und die passenden Rezepte heraussuchen, was eine Weile gedauert hat. Währenddessen ist das Milchbrot fertig geworden. Meine Mitschüler haben es in einer Tüte eingepackt. Anschließend musste ich nach Beendigung meiner Arbeit das Ergebnis dem Küchenchef per E-Mail zusenden. Danach habe ich den Laptop ausgeschaltet und wieder in den Schrank zurückgebracht, aus dem ich ihn zuvor genommen habe.

Abschließend musste ich die sauberen Gläser nach unten in die Bar bringen sowie den Pfannkuchen und die Macarons in den Kühlschrank stellen. Später habe ich mich auf den Weg gemacht, um den Müll zu entsorgen. Danach hatte ich auch schon Feierabend.
Hier ein kleiner Einblick in das Rezept für das Brot:


