Erasmus+ Italien

Erasmus+ Italien update 28.09-04.10.2026

Heute wollen Kristin und ich euch von unserer spannenden Woche in Italien erzählen – von der Vor- und Zubereitung bis hin zu echten Besonderheiten und schönen Momenten in der Küche und mit unseren Kollegen.
Die Woche startete am Montag direkt sehr produktiv. Unser Tag stand ganz im Zeichen des sogenannten „Mise en Place“, also der klassischen Vorbereitungsarbeiten. Zu unseren Hauptaufgaben gehörten das fachgerechte Schneiden von frischem Gemüse wie Salaten, Auberginen und Zucchini. Außerdem haben wir Brot geschnitten, bestrichen und mit Fisch belegt. Am Dienstag wurde es dann richtig spannend, da eine große Firmenfeier anstand. Den gesamten Vormittag haben wir genutzt, um das Buffet und die Verpflegung für die Gäste vorzubereiten. Das eigentliche Highlight folgte jedoch am Abend. In lockerer Atmosphäre bei Musik, Gesang und Tanz konnten wir gute Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen führen. Durch das ungezwungene Miteinander lernt man das Team viel besser kennen und findet schnell einen guten Draht zueinander. Diese positive Erfahrung hat sich direkt ausgezahlt, denn in den darauffolgenden Tagen war der Umgang im Team um einiges lockerer, unbefangener und vertrauter.
Am Mittwoch und Donnerstag ging es etwas ruhiger, aber nicht weniger lehrreich weiter. An diesen Tagen ging es vor allem darum, die typischen Routinearbeiten der Küche weiter zu festigen. Neben dem täglichen Schneiden von Gemüse und Brot gehörte dazu auch wieder das fachgerechte Ausnehmen und Vorbereiten von frischem Fisch. Der Freitag hielt schließlich eine ganz besondere Erfahrung für uns bereit, da wir als Vorbereitung für das anstehende Wochenendgeschäft dabei helfen durften, frischen Oktopus zu kochen. Da wir ein solches Produkt in dieser Form vorher noch nie verarbeitet hatten, war dies ein faszinierender Einblick, den man auch auf den Fotos hier im Blog sehen kann.
Zum Abschluss der Woche durften wir am Samstag miterleben, was es bedeutet, wenn in der Küche echter Hochbetrieb herrscht. Wir hatten gleich drei große Reisegruppen zu Gast. Es war eine sehr wertvolle Erfahrung, diesen Stress einmal live mitzunehmen und zu sehen, wie das Team bei so viel Betrieb funktioniert. Unsere Hauptaufgabe an diesem Tag war das Anrichten und Belegen der Teller. Besonders die Schwertfischteller mussten zügig und gleichzeitig ansprechend für die Gäste fertiggestellt werden, damit sie direkt in den Service gehen konnten. Trotz der Lautstärke und des Zeitdrucks war es ein absolut gelungener Samstags-Einsatz, der uns als Team noch enger zusammengeschweißt hat.