Erasmus Italien update 24.09-27.09.2026

Ciao aus Italien! Wir sind jetzt seit ein paar Tagen hier und so langsam bricht die Routine an – oder zumindest das, was man hier so Routine nennt. Unser Erasmus-Alltag im Land des guten Essens ist aktuell nämlich vor allem eins: unglaublich lecker, ziemlich intensiv und vollgepackt mit Eindrücken, die wir erst mal verarbeiten müssen.

Wenn wir ehrlich sind, mussten wir uns an den italienischen Rhythmus erst mal gewöhnen. Unser Arbeitstag ist komplett zweigeteilt. Vormittags stehen wir von 10:00 bis 14:00 Uhr in der Küche, schnippeln Gemüse, bereiten alles vor und machen den Laden startklar. Nachmittags kommt dann das absolute Highlight: Wir haben einfach mal vier Stunden Pause! Diese lange Siesta nutzen wir total gerne, um uns ein bisschen auszuruhen, die Sonne zu genießen oder einfach durch die engen italienischen Gassen zu schlendern. Abends von 18:30 bis 22:30 Uhr geht es dann in die zweite Runde. Wenn die Gäste kommen, glühen in der Küche die Pfannen und es wird richtig trubelig.

Obwohl die Tage lang sind, macht es einfach unfassbar viel Spaß. Das liegt vor allem an dem Team hier. Der Umgang mit den Kollegen ist so herzlich, dass wir uns von der ersten Sekunde an super aufgenommen gefühlt haben. Ein richtig schönes Ritual ist das gemeinsame Essen: Mittags und abends sitzen wir alle zusammen mit den Mitarbeitern an einem Tisch. Es gibt jedes Mal etwas absolut Köstliches und Frisches – für uns die perfekte kleine Auszeit, um zu quatschen und ganz nebenbei unser Italienisch aufbessern können.

Die letzten Tage waren kulinarisch auf jeden Fall schon ein echtes Abenteuer. Wir durften Gemüse frittieren, Platten hübsch belegen und haben sogar gelernt, wie man Fisch richtig ausnimmt – unter anderem stand frischer Wolfsbarsch auf dem Programm. Wir haben krosse Brote mit Olivenpaste bestrichen und bergeweise Bruschetta für größere Gruppen angerichtet. Unser absolutes Highlight waren aber die frischen Cannoli am Wochenende. Wer diese traditionellen, süß gefüllten Teigrollen noch nicht kennt: Allein dafür hat sich die Reise nach Italien schon gelohnt!

Gestern hatten wir dann endlich unseren ersten freien Tag und den haben wir in vollen Zügen ausgekostet. Wir waren erst mal in der Stadt unterwegs und sind durch ein paar kleine Läden gestöbert. Natürlich waren wir auf der Suche nach den typischen Mitbringseln: coole T-Shirts, ein paar schöne Kühlschrankmagneten, Tassen und – ganz wichtig – richtig gutes italienisches Olivenöl, das unbedingt mit nach Deutschland muss. Danach zog es uns direkt an den Strand. Es tat so gut, am Wasser entlangzuschlendern, die Füße ins kühle Meer zu halten und einfach ein paar Fotos zu machen. Zum krönenden Abschluss gab es am Abend noch eine fantastische Pizza mit direktem Meerblick. Das war genau der Tag, den wir gebraucht haben, um die Akkus wieder aufzuladen.

Wir lernen hier gerade unglaublich viel über die echte italienische Küche und das Leben hier.Wir könnten uns kein besseres Team und keinen schöneren Ort für unser Erasmus-Abenteuer vorstellen.

Saluti und bis zum nächsten Update!