Unsere zweite Arbeitswoche

In dieser Woche haben wir in unseren jeweiligen Betrieben wieder viele praktische Erfahrungen gesammelt, auch wenn die Abläufe teilweise sehr unterschiedlich waren.

Im Betrieb Atouts Services 16 setzte sich die Arbeit ähnlich wie in der vorherigen Woche fort. Wir haben weiter an den Wänden für das Lagerhaus des Betriebes gearbeitet. Allerdings lief in dieser Woche nicht alles ganz reibungslos: Die fertigen Wände mussten ein paar Mal umsortiert werden, da es immer wieder kurzfristige Änderungen gab und sie plötzlich an andere Stellen sollten. Das bedeutete einiges an zusätzlicher Arbeit und war teilweise ziemlich anstrengend. Am Ende wurde jedoch eine deutlich effizientere Lösung gefunden: Die Wände wurden mithilfe eines Krans direkt zu einer anderen Lagerhalle transportiert, sodass das ständige Hin- und Hertragen entfiel. Insgesamt war es trotz der Umstände eine gute Woche. Zusätzlich bestand unsere Aufgabe weiterhin darin, einzelne Arbeitsschritte vorzubereiten und diese zunehmend selbstständig durchzuführen, wodurch wir immer sicherer im praktischen Arbeiten werden.

Im Betrieb Projet Entretien Rénovation verlief die Woche dagegen sehr abwechslungsreich. Zu Beginn der Woche haben wir an zwei Tagen eine Küche montiert. Diese wurde nicht direkt von der Firma selbst produziert, sondern in Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen geplant. Zunächst wurden vor Ort die Maße genommen und eine Planskizze erstellt. Diese Planung wurde anschließend nach Italien geschickt, wo die Küche gefertigt wurde, bevor sie schließlich nach Frankreich geliefert wurde. Unsere Aufgabe bestand dann darin, die Küche vor Ort aufzubauen. Dazu gehörte zunächst das Auspacken aller Teile und das richtige Positionieren. Anschließend wurden verschiedene handwerkliche Arbeiten durchgeführt, wie das Zuschneiden und Anbringen von Blenden, das exakte Ausrichten der Elemente sowie das Montieren von Fußsockeln und weiteren Bestandteilen.

Neben der Küchenmontage haben wir auch weiter an der Terrasse gearbeitet. Dort wurden Holzbretter auf vorbereitete Holzleisten geschraubt. Zusätzlich waren wir kurzzeitig bei einem anderen Einsatzort tätig, wo wir eine Jalousie zwischen zwei Glasscheiben eingebaut haben. Ein weiterer Teil der Arbeit bestand darin, anfallenden Müll zu einem Recyclinghof zu bringen.

Insgesamt haben wir in beiden Betrieben unterschiedliche Einblicke in praktische Arbeitsabläufe bekommen, von körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten bis hin zu eher routinierten Montagearbeiten. Unsere Arbeitstage gehen von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends