An unserem ersten Wochenende in Angoulême konnten wir die Stadt zum ersten Mal richtig erleben und verschiedene Eindrücke sammeln.
Am Freitagabend sind wir gemeinsam bei Pizza Cosy essen gegangen. Dieser Pizzaladen wurde uns von einem unserer Betriebe empfohlen und wir können sagen: Die Empfehlung hat sich definitiv gelohnt. Das Essen war sehr lecker und auch preislich absolut in Ordnung.
Am Samstag wollten wir dann ein wenig shoppen gehen und die Stadt erkunden. Dabei haben wir allerdings festgestellt, dass Angoulême nicht unbedingt die beste Stadt für ausgiebige Shoppingtouren ist. Es gibt zwar einige Second-Hand Läden und auch ein kleines Einkaufszentrum mit ein paar Geschäften, aber insgesamt ist das Angebot eher begrenzt. Stattdessen gibt es viele Cafés und Bars sowie den Markt Les Halles d’Angoulême. Dorthin kommt man am besten mit dem Bus, da die Anbindung sehr gut ist und mehrere Linien regelmäßig dorthin fahren. Von dort aus erreicht man auch problemlos die Innenstadt.
Am Abend haben wir uns dazu entschieden, das Nachtleben ein wenig zu erkunden und verschiedene Bars auszuprobieren. Ein besonderes Highlight war dabei ein gemieteter Karaoke-Raum, bei Otopia, in dem man in einer privaten Gruppe singen kann. Dort gibt es viele englische und teilweise sogar deutsche Lieder zur Auswahl. Außerdem werden Snacks und Getränke angeboten, sodass man einen richtig unterhaltsamen Abend verbringen kann. Neben Karaoke werden dort auch andere Aktivitäten wie Escape Rooms oder Quizspiele angeboten, was eine gute Abwechslung darstellt. Generell würden wir empfehlen, solche Aktivitäten nicht alleine zu machen, sondern mindestens zu zweit oder am besten in einer größeren Gruppe.
Darüber hinaus haben wir erfahren, dass es in Angoulême auch einige Clubs gibt, die wir bisher allerdings noch nicht selbst ausprobiert haben. Alternativ kann man auch ins Kino gehen, wenn man etwas Ruhigeres unternehmen möchte.
Eine wichtige Erfahrung, die wir gemacht haben: Die Öffnungszeiten im Internet stimmen hier nicht immer zuverlässig. Es kann also vorkommen, dass ein Geschäft laut Internet geöffnet sein sollte, tatsächlich aber geschlossen ist oder umgekehrt. Deshalb lohnt es sich, vieles einfach direkt vor Ort zu überprüfen.
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft unsere Unterkunft: Bereits am Mittwoch sind wir aus unserem ursprünglichen Wohnort, dem Maison Diocésaine, ausgezogen und in ein Airbnb umgezogen. Der Hauptgrund dafür war, dass wir eine eigene Kochmöglichkeit vermisst haben. Auf Dauer ist es einfach angenehmer (und oft auch günstiger), sich selbst etwas zu essen zubereiten zu können, anstatt ständig auswärts essen zu gehen. Wir würden daher empfehlen, sich schon im Voraus gut zu überlegen, welche Unterkunftsart am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. In unserem Fall war das Airbnb definitiv die bessere Wahl, da wir dort mehr Flexibilität und Komfort haben.
Den Sonntag haben wir schließlich ganz entspannt verbracht und uns ausgeruht.
Insgesamt war es ein schönes erstes Wochenende, an dem wir die Stadt besser kennenlernen konnten und gemerkt haben, was Angoulême besonders macht, auch wenn es in manchen Bereichen eher ruhiger ist.








