Der Arbeitstag hat wie immer mit einem Meeting angefangen. Der Küchenchef hat uns, seinen Schülern erklärt, welche Gerichte heute auf dem Buffet stehen müssen. Der Plan war, dass wir heute deutsche Küche anbieten. Die Gerichte aus Deutschland, die auf der Liste standen waren folgende: Wiener Schnitzel mit Pommes als Beilage und Zitrone zum Würzen, Bratwurst mit Sauerkraut, Currywurst, Biersuppe, Käsespätzle und Schwarzwälder Kirchtorte. Außerdem wurde es meine anderen Mitschüler erklärt und beschrieben, was die Gerichte sind und wie sie aussehen.
Nach dem Meeting habe ich mir vier bis fünf Pastinaken geschnappt und habe sie erstmal geschält und dann klein geschnitten. Später habe ich mir vier Zwiebeln genommen und ebenfalls geschält und klein geschnitten. Zum Schluss habe ich mir Knoblauch genommen und damit dasselbe gemacht. Anschließend habe ich das Gemüse zusammen mit fünfzehn Kartoffeln in einem Topf gegeben und es für eine halbe Stunde köcheln lassen.




Jetzt war es an der Zeit, die Station zu wechseln, denn ich habe mich auch um das Sauerkraut gekümmert. Dieses wurde mit Apfelsaft und einem Fleischgewürz für den Geschmack gewürzt. Der Apfelsaft war dabei der Schlüssel. Diese Gewürze habe ich mit dem Sauerkraut gemischt, indem ich alles gut umgerührt habe. Danach habe das Sauerkraut danach auch köcheln lassen.
Nichtsdestotrotz habe ich angefangen, die Nudeln für die Käsespätzle für 12 Minuten zu kochen. Nachdem die Nudeln gekocht waren, habe ich sie im Waschbecken abgekühlt, nachdem ich das Nudelwasser abgegossen habe. Zudem habe ich mit der Zubereitung der Käsespätzle begonnen, indem ich die Nudeln in eine Pfanne gegeben habe und danach zwei Packungen geriebener Käse hinzugefügt habe. Ich habe noch ein wenig Salbei geschnitten und dazugegeben. Später habe ich die Nudeln mit etwas Sahne und Pfeffer gewürzt und danach alles miteinander vermischt.




Es folgte die nächste Station. Ich habe die Schnitzel mit einem Hammer für das Panieren vorbereitet. Danach habe ich vier Eier aufgeschlagen und die Schnitzel mit ein wenig Mehl bestäubt. Gleich danach kamen auch die Eier und das Paniermehl ins Spiel. Zuerst wurden die glutenfreien Schnitzel gebraten und danach die normalen. Zunächst habe ich mich um die Biersuppe gekümmert. Ich habe sie mit einem Mixer püriert und danach 1,5 Dosen Bier hinzugegeben.
Später wurde zusätzlich Sahne hinzugefügt und schon war sie fertig und servierbereit. Dazu habe ich noch Zitronen für die Wiener Schnitzel geschnitten und die Pommes gebraten. Währenddessen haben die anderen die Currywurstsoße, die Currywurst selbst und die Bratwurst zubereitet.










Die Zeit, bis die Gäste im Restaurant ankommen, rückte langsam näher. Wir mussten so schnell wie möglich die letzten Vorbereitungen machen. Nachdem ich die Zitronen und die Käsespätzle ins Buffet getragen hatte, sind die Gäste auch schon angekommen. Ab jetzt habe ich komplett die Arbeit im Service übernommen. Zuerst habe ich, als ich angekommen bin, eine Menge Kartenzahlungen aufgenommen. Ich habe sogar einem Stammgast beigebracht, was das Wort ,,Lunch‘‘ auf Deutsch bedeutet, nämlich Mittagessen. Danach habe ich einige Tische bei denjenigen abgeräumt, die schon fertig aufgegessen hatten. Zusätzlich mussten wir immer wieder ein neues Tablett mit der Schwarzwälder Kirchtorte auf die Bar stellen.
Später musste ich noch zwei Cappuccinos für unsere Stammgäste zubereiten und sie servieren. Danach kam auch noch ein dritter dazu. Nach ein paar Minuten war auch schon Mittagspause. Auf meinem Teller waren Pommes und Sauerkraut zu sehen. Nichtsdestotrotz habe ich mich nach einem kurzen Austausch mit meinen Kollegen mit dem Küchenchef um einige formellen Sachen gekümmert.



Nach meiner Rückkehr ins Restaurant habe ich das restliche Essen, das noch übrig geblieben war, in Plastikbecher verpackt und verkaufsbereit gemacht. Eine Küchenchefin hat anschließend die Preise für die Lebensmittel bestimmt und ich habe sie notiert, während die anderen Reinigungsarbeiten in der Küche durchgeführt haben. Am Ende waren noch ein wenig Pizza und belegtes Brot mit Kiwi übrig geblieben, was uns ebenfalls angeboten wurde.
Abschließend zu dem heutigen Tag haben wir wie gewohnt eine Rückmeldung dazu gegeben, wie wir den heutigen Tag fanden. Ich persönlich fand den Tag sehr abwechslungsreich, was das Essen angeht, und auch der Prozess bei der Zubereitung der Gerichte war sehr spannend.
Fazit: Die deutsche Küche hat sich sehr gelohnt, obwohl wir von den Gerichten eine finnische Version zubereitet haben. Ich finde, dass den Finnen die deutsche Küche trotz dieser kleinen Änderung gut gefallen und sie die Lebensmittel lecker fanden. Ich bin dem Küchenchef Lasse sehr dankbar, denn ohne ihn hätte ich das alles heute nur schwer geschafft.

