Ankunft in Angoulême, Frankreich

Unsere Anreise nach Angoulême.

Nach einer langen, aber insgesamt sehr unkomplizierten Anreise sind wir endlich in Angoulême, Frankreich, angekommen. Insgesamt waren wir etwa elf Stunden mit dem Zug unterwegs. Trotz der langen Fahrt hat alles gut funktioniert und wir sind ohne größere Probleme ans Ziel gekommen.

Am Bahnhof wurden wir sehr freundlich von Isabelle abgeholt, einer Lehrerin und Aufsichtsperson hier vor Ort. Sie hat uns direkt zu unserer Unterkunft gebracht. Maison Diocésaine war ein altes Kloster, welches jetzt als Unterkunft für StudentInnen und weitere Besucher dient. Dort hat Isabelle uns zunächst alles gezeigt und uns unsere Zimmer erklärt.

Die Zimmer sind zwar eher klein, aber trotzdem komfortabel. Jeder von uns hat ein Einzelzimmer, was natürlich sehr angenehm ist. Bad und Dusche werden allerdings gemeinsam genutzt. In den Zimmern gibt es immerhin ein eigenes Waschbecken. Was allerdings fehlt, ist eine richtige Möglichkeit zu kochen. Deshalb ist es sinnvoll, eigenes Besteck und etc. mitzubringen. Ein Wasserkocher kann ebenfalls sehr praktisch sein, vor allem, wenn man sich darauf einstellt, häufiger einfache Dinge wie Instant-Nudeln zuzubereiten.

Ein weiteres Thema, auf das man vorbereitet sein sollte: Ameisen. Meistens findet man sie am Waschbecken aber sie wandern auch gerne mal im Zimmer herum. Deshalb sollte man besser nichts Essbares offen im Zimmer liegen lassen.

Man kann hier theoretisch auch frühstücken, auch wenn das bei uns bisher noch nicht so richtig funktioniert hat. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit sich größere Zimmer zu buchen, in denen dann auch eine Kochmöglichkeit und ein eigenes Bad gegeben ist. Sprecht dies aber vorab mit den Organisatoren ab.

Außerdem wurden uns schon verschiedene Dinge gezeigt, zum Beispiel die Betriebe und die Schule „Bâtiment Sillac“. Man merkt schnell, dass man hier nicht alleine gelassen wird und immer Ansprechpartner hat.

Eine kleine Herausforderung gibt es allerdings bei der Sprache: Englisch wird hier kaum gesprochen, selbst unter den SchülerInnen nicht. Deshalb ist es hilfreich, selbst gut Englisch zu können, oder noch besser Französisch zu sprechen.

Insgesamt sind wir aber gut angekommen und gespannt auf alles, was uns hier in den nächsten Tagen noch erwartet.