Kulinarische Innovationen: Meine Eindrücke von der Gastromesse in Helsinki 👨‍🍳🇫🇮

Der Tag heute hat wie gewohnt mit dem Frühstück begonnen. Danach habe ich mich fertig gemacht und bin auch schon mit dem Leihfahrrad zur Schule gefahren. Ich hatte dort noch etwa 20 Minuten Zeit, bis der Bus abfährt. Um 08:04 Uhr ist der Bus dann auch von der Schule abgefahren. Wir hatten eine sehr entspannte Fahrt, bei der sich jeder mit jedem unterhalten hat. Auch wenn es erst 8 Uhr morgens war, hat man mehrere Menschen lachen gehört. Wenn es in Deutschland auch so wäre, würde es wahrscheinlich weniger depressive Menschen geben (Natürlich ohne jemanden anzugreifen – ich rede allgemein).

Um 08:58 Uhr haben wir auch bei einem kleinen Restaurant mitten an der Autobahn eine Kaffeepause gemacht. Dort habe ich mir einen Apfelsaft geholt und mich kurz hingesetzt. Ich habe während dieser Pause jemanden Neues kennengelernt und mich mit ihm unterhalten. Es war ein entspanntes Gespräch. Um 09:20 Uhr ging es dann auch schon weiter Richtung Helsinki.

Ein wenig später sind wir auch schon in Helsinki angekommen. Auf den ersten Blick ist Helsinki nichts besonderes. Meine Denkweise kommt daher, dass ich das Zentrum noch nicht gesehen habe. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das diese Stadt mich noch positiv überraschen wird. Um 10:20 Uhr sind wir auch schon bei der Messe angekommen. Anschließend wurden uns die Tickets verteilt und schon konnten wir ins Gebäude reingehen. Bevor es zur Area geht, haben wir unsere Tickets erst einmal gescannt und sie bei der Security für die Gastro Abteilung gezeigt.

Dann ging es auch schon zur ersten Station, zur Ersten Hilfe, bei der wir die Gelegenheit bekommen haben, an einem Glücksrad zu drehen. Das Beste war, dass man immer gewinnen konnte, egal wo der Pfeil landet. Ich habe bei der ersten Hilfe einen Pflaster gegen Blutungen und Verbrennungen erworben. Außerdem habe ich einen Hand-Washing-Cleanser bekommen.

Später habe ich auch schon die ersten Fingerfood-Speisen probiert, wobei ich bei einem Champignongebäck begonnen habe. Es war richtig lecker, deshalb habe ich mir noch ein weiteres genommen und bei einem späteren Durchgang sogar noch zwei Stück. Direkt danach habe ich auch eine Falafel probiert. Diese hat sich ebenfalls gut in meinem Mund angefühlt.

Zudem habe ich auch ein Vitaminwasser probiert, was ich aber am Ende allerdings nur mittelmäßig mochte. Das liegt daran, dass es am Ende Sprudelwasser gewesen war, von dem ich jetzt kein Fan bin. Trotzdem habe ich mir noch eine Flasche mit Zitronengeschmack und ein normales Mineralwasser mitgenommen.

Jetzt ging es auch schon weiter zu einem Koch-Contest, bei dem die Köche eine bestimmte Zeitvorgabe hatten, um ihre Speisen zuzubereiten und sie zu präsentieren. Als ich das erste Mal vorbeigelaufen bin, hatten sie eine gute Stunde und 30 Minuten Zeit. Beim zweiten Mal aber hatten die Köche nur noch 16 Minuten Zeit. Das ist auf jeden Fall sehr stressig und sagen wir mal sportlich gewesen. Es wurde auch eine Köchin interviewt, was sehr unterhaltsam war.

Anschließend bin ich auf ein tatsächlich reales Restaurant gestoßen, bei dem das Drei-Gänge-Menü einfach 55€ gekostet hat. Nichtsdestotrotz war dieses Restaurant gut eingerichtet. Die Servierten, die auf den eingedeckten Tischen gewesen sind, kamen mir bekannt vor. Das ist der sogenannte Tafelspitz gewesen. Nachdem ich ein wenig weitergegangen bin, bin ich auf einem veganen Tacostand gestoßen. Dort konnte man auch Tofu verkosten.

Ich habe mir direkt einen Taco mit Avocado, Kidneybohnen und Chili geschnappt und probiert. Der Taco war eine 10/10 gewesen, weshalb ich auch ein zweites Mal vorbeigeschaut habe. Somit waren der Taco und das Champignongebäck das Highlight.

Ein paar Minuten später durfte ich auch Chiasamen verspeisen und einen Karottenshot hinterher trinken. Dieser Shot hat mir nicht so gut geschmeckt. Der Erdbeershot hat aber die Lage noch gerettet. Zunächst bin ich auf Kimchi (so eine Art Salat) gestoßen, was der Küchenchef probiert hat. Weil es mir sonst zu scharf gewesen wäre, habe ich mir ausnahmsweise nichts genommen. Danach bin ich bei einem Käsestand und einer Bäckerei gelandet, wo es besonders bei der Bäckerei abwechslungsreich war.

Bei dem Käsestand gab es die Sorte Cheddar, aber die Beschreibung unter dem Namen und somit Aussehen anders gewesen oder ähnelten einander. Bei der Bäckerei waren sogar Börek mit Spinat, Donuts, verschiedene Brotsorten und Pizza zu sehen. Jetzt wäre es an der Zeit ein wenig weiterzulaufen, den es folgen weitere Stände.

Kurz danach bin ich auch schon bei einem Dr.-Oetker-Stand gelandet, bei dem man die Möglichkeit hatte, eine Pizza Margherita zu verspeisen. Ab jetzt wird es aber spannend. Ich bin bei zwei Salatstände gelandet, an denen ich wieder zugegriffen habe. Später habe ich auch bei einer Konditorei einen Karottenkuchen probiert und er ist auch eine solide 10/10 gewesen.

Danach bin ich bei verschiedenen Ständen vorbeigelaufen, bis ich auf einen Eisstand gestoßen bin. Dort habe ich ein Erdbeereis probiert, was ich bis jetzt noch nie getan hatte. Dieser hat auch ganz gut geschmeckt. Nach ein wenig spazieren habe ich auch eine Sushi-Automaten entdeckt und einen Barbecue Stand (BBQ).

Gleich danach habe ich die Möglichkeit bekommen, Sprossen und einen Stück Kuchen zu probieren. Vom Bäcker hab ich sogar einen Gebäck mitgenommen. Danach bin ich bei einem Plant-Based Stand gelandet, bei dem es nur veganes zum probieren gegeben hat. Beim Nachbarstand direkt daneben, gab es veganes Brot, auf dem ich zugegriffen habe.

In der ganzen Halle gab es sogar eine Bank, auf der man kurz chillen, sein Gerät aufladen oder seine Arbeit erledigen konnte. Ich bin dann nämlich auf einem Wasserfall gestoßen, der richtig schön aussah. Dort habe ich kurz angehalten und ein paar Bilder und Videos aufgenommen. Anschließend bin ich auf einem asiatischen Supermarkt gestoßen, in dem es zwei Kilogramm Champignons gegeben hat. Ich hab keine Ahnung was die Menschen mit dem ganzen Sack sollen aber naja.

Nichtsdestotrotz bin ich bei einem Smoothie-Stand gelandet, bei dem ich einmal den Citrus-Geschmack und einmal den Erdbeer-Geschmack probiert habe. Danach habe ich zwei Smoothies mitgenommen.

In der Zwischenzeit habe ich mir zusammen mit dem Küchenchef angeschaut, wie angeblich der schnellste Ofen der Welt Hähnchen in nur 2 Minuten und 30 Sekunden backen kann. Zuerst haben wir aber geraten. Der Küchenchef hat auf 10 Minuten getippt und ich bei erst einmal bei 15 Minuten. Kurz vor der Auflösung habe ich aber an 5 Minuten gedacht, was in die richtige Richtung ging. Der Sprecher hat währenddessen etwas über die Funktion des Ofens erklärt, was sehr spannend anzuhören war.

Als der Ofen fertig gebacken hatte, wurde das Hähnchen zusammen mit Bulgur auf einem Teller angerichtet. Den Bulgur konnte ich probieren und er hat sehr, sehr gut geschmeckt. Kurz bevor wir uns auf dem Weg zum Bus gemacht haben, hatten wir die Chance von einer ausgestreckten Hand eine Überraschung zu bekommen. Voraussetzung: Du musst einmal klingeln. Ich habe eine Wasserflasche erhalten.

Dann war es auch schon an der Zeit zu gehen. Wir haben uns auf dem Weg zum Bus gemacht und er ist 3 Minuten vor Abfahrtszeit abgefahren. Die Abfahrt war dabei für 13:30 Uhr geplant. Um 15:23 Uhr sind wir auch schon bei der Schule angekommen. Von dort aus konnten wir nach Hause gehen.

Insgesamt hat mir die Messe sehr gut gefallen. Da es mein erstes Mal gewesen ist, hab ich es sehr genossen, dabei zu sein. Ich hatte definitiv viel Spaß gehabt. Der heutige Tag ist ein Tag, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Dafür bin ich sehr dankbar.