Start ins Berufsleben: Mein erster Arbeitstag in Loimaa 👨‍🍳

Heute bin ich ganz locker in die Arbeit gestartet. Zuerst habe ich den Küchenchef begrüßt. Er hat mir gezeigt, wo die Umkleide ist und hat mir den Schlüssel übergeben. Somit konnte ich schon direkt meine Arbeitskleidung anziehen und starten. Ich bin ganz leicht in die Arbeit eingestiegen, indem ich als aller erstes einen ganzen Eisbergsalat geschnitten habe. Dieser musste in kleine Streifen geschnitten werden (Julienne). Am Anfang war es ein bisschen schwierig, die Technik zu verwenden, aber langsam habe ich es mit der Hilfe von Frau Böhle hinbekommen. Aber nicht nur das. Sie hat mich den ganzen Tag unterstützt, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Danach habe ich mich mit den Gurken und den Tomaten auseinandergesetzt.

Die Gurken und die Tomaten habe ich ganz fein geschnitten – für einen Salat. Später habe ich eine Soßenmischung aus Mayonnaise, Tomatenmark, Zitrone und scharfem Gewürz gemacht. Diese durfte ich sogar abschmecken und ich kann nur behaupten, dass diese Soße der Hammer gewesen ist. Nichts hat gefehlt. Die Schärfe hatte es etwas in sich. Danach habe ich noch eine Menge Reinigungsarbeiten am Arbeitsplatz durchgeführt.

Nachdem ich mit der Reinigung fertig geworden bin, hatte ich die Ehre, zusammen mit dem Küchenchef ein Kartoffelpüree zuzubereiten. Die Kartoffeln haben ungefähr 8 Kilo gewogen. Also mussten wir dafür 70g Salz hinzugeben. Anschließend haben wir, nachdem die Maschine das Püree umgerührt hatte, das Kartoffelpüree mit einem Pfannenwender nach unten geschoben, damit das Püree nicht an der Schüssel kleben bleibt. Am Ende kam noch warme Milch dazu – eine ganze Schale – und schon durfte ich abschmecken.

Was ich zum Geschmack sagen kann ist, dass es an Gewürzen nicht gefehlt hat – weder zu viel noch zu wenig. Das Kartoffelpüree hat sich angenehm im Mund angefühlt und war somit bereit, serviert zu werden. Inzwischen habe ich mit dem Küchenchef leere Kartons klein gemacht und danach draußen entsorgt.

Zudem habe ich mich mit den Melonen auseinandergesetzt. Ich musste sie zuerst in der Mitte durchschneiden und anschließend das Kerngehäuse entfernen. Danach musste ich die Schale so entfernen, dass nichts Grünes mehr übrig bleibt und ich nicht zu viel abschneide. Diesen Vorgang musste ich bei 1,5 Melonen durchführen. Danach war es auch schon Zeit das Kartoffelpüree umzufüllen und zum Buffet zu bringen. Auf das Buffet gab es abwechslungsreiches Essen – von selbstgemachte Käsebrötchen bis hin zu Rosmarinkartoffeln mit Fleisch. Dort gab es einfach alles und ich hatte somit eine sehr große Auswahl.

Ich hatte während der Pause die Gelegenheit, mich mit einem Salat aus Gurken, Paprika und Eisberg zu sättigen. Außerdem waren die Käsebrötchen, die Rosmarinkartoffeln, der Reis und die Melonen auf meinem Teller. Das Essen hat mir richtig gut geschmeckt, vor allem die Rosmarinkartoffeln (das sieht man an meinem Gesichtsausdruck weiter unten). Nach der Pause habe ich mich dran gemacht das restliche Essen vom Buffet in kleine Plastikschüsseln umzufüllen. Danach durfte ich auch schon Feierabend machen.