Mein Praktikum – Alltag in der Werkstatt

Mein Praktikumsbetrieb ist eine Allgemeine Kfz-Werkstatt im Zentrum von Vitoria. Egal welche Marke, Wartungen, Reparaturen aber auch Leistungsverbesserungen sind bei Larra-Motor an der Tagesordnung. Es ist ein Familiärer Betrieb aus dem Inhaber und seinen zwei Söhnen sowie einen Auszubildenden mit dem ich die meiste Zeit zusammenarbeite.

Glücklicherweise habe ich nur einen kurzen Fußweg von meiner Gastfamilie also gehe ich morgens gegen 08:50 Uhr aus dem Haus um pünktlich um 09:00 Uhr in den Tag zu starten. Wie schon erwähnt arbeite ich die meiste Zeit mit dem Auszubildenden, Pedro, zusammen.

Hauptsächlich helfe ich dann bei Wartungen indem ich zum Beispiel als erstes den Reifendruck prüfe und Scheibenreiniger nachfülle, Werkzeug vorbereite oder wegräume und generell für einen ordentlichen Arbeitsplatz sorge.

Doch Wartung sind nicht alles. Gestern und am Freitag haben wir eine Auspuffanlage eines Seat´s ausgetauscht. So etwas sollte man auch zu zweit machen, da die Rohre ganz schön groß sind.

Oft schaue ich zwar über die Schulter und lerne neues aber natürlich schraube ich auch mit. Bremsscheiben oder Bremsbelege kann ich weitestgehend alleine, was die Arbeit insgesamt verschnellert und mir die Möglichkeit gibt mehr Erfahrung zu sammeln.

Von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr habe ich dann Mittagspause. da ist die Werkstatt auch normalerweise zu. Zurück bei meiner Gastfamilie wasche ich mir erstmal gründlich den Dreck von meinen Händen ab und zieh mir für den Moment saubere Klamotten an. Meistens kocht mein Gastvater eine kleine Portion Mittagessen für mich, da seine Frau und deren Tochter erst später kommen.

So gehe ich dann wieder gestärkt zurück zur Werkstatt und schwinge als erstes den Besen und Räume ein wenig auf oder entsorge Müll. Da ich nur bis 17:00 Uhr arbeite, vergeht die zweite Hälfte des Tages meisten sehr schnell und ich kann meinen Arbeitstag beenden.

Beitragsbild: Tausch eines Getriebegehäuses, alt und neu